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Kainkollektiv, bestehend aus Fabian Lettow, Mirjam Schmuck und Alexander Kerlin, arbeitet seit 2004 gemeinsam in Theaterprojekten. Auf die Inszenierung WESTEND folgten Produktionen nach Stücken von Händl Klaus, Elfriede Jelinek, Einar Schleef, Franz Kafka u.a. In den letzten Jahren inszenierte das Kollektiv primär eigne Texte und Szenarien sowie Stück-Adaptionen, darunter: ALTNEUATLANTIS (2009 Ringlokschuppen Mülheim), „Traktor“ von Heiner Müller (2009 Ringlokschuppen Mülheim), STADT OHNE GELD (2010/11 Schauspiel Dortmund), Skinology (2011 Ringlokschuppen Mülheim, Forum Freies Theater Düsseldorf), „Der Knacks“ (2011 Schlosstheater Moers), „Fasada 1/2“ (2011 Teatr Nowy, Krakau, Ringlokschuppen Mülheim, FFT Düsseldorf), „Global Eyes“ (2012 Duisburger Akzente), „Lessings Gespenster“ (2012 Schauspiel Dortmund) und „Stadt der Guten Hoffnung“ (2012 Ausstellung zu 150 Jahre Oberhausen im LVR-Industriemuseum Oberhausen). Die kainkollektivisten arbeiten als Regisseure, Dramaturgen, Theaterwissenschaftler, Autoren, Musiker und Performer und kollaborieren mit unterschiedlichen freien Künstlern und Gruppen aus den Bereichen Theater, Musik, Tanz, Bildende Kunst und Neue Medien.
Für seine Theaterarbeit insbesondere in NRW ist das kainkollektiv in diesem Jahr mit der Spitzenförderung Theater NRW (2012-2015) durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend Kultur und Sport des Landes Nordrheinwestfalen ausgezeichnet worden.