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NEXT GENERATION – NOT IN OUR NAME

Wir sagen: Aua das tut weh - Aua das macht uns krank - Aua hört auf damit - Aua wir machen da nicht mit Aua, Aua, Aua, Aua, NOT IN OUR NAME – Wir sagen: Hört auf mit dem Scheiß Hört auf mit dem Erfahrungsscheiß Und hören auch bitte Sie – Ich? - ja, Sie und Sie und bitte Sie alle hören Sie auf mit diesem Erfahrungsscheiß mit diesem Erfahrungszwang mit dieser ganzen leichtfertigen Rede von der Erfahrung Erfahrungen sind nichts Persönliches Hören Sie bitte an dieser Stelle auch gleich auf mit der Persönlichkeitslüge Auf der Stelle sagen wir Keine Persönlichkeitslüge mehr Erfahrungen sind nichts Persönliches sondern etwas Ü-ber-individuelles! (Auszug aus: „Next Generation – Not in Our Name“)

Am „Ende der Welt, wie wir sie kannten“ (Leggewie/Welzer) stellt sich die Frage, welche Zukunft für die folgenden Generationen noch zu haben sein wird. Im Zeichen der globalen Krisen und des Verfalls der Institutionen, die die Weitergabe von Plätzen für die kommenden Generationen zunehmend schwieriger werden lassen, gehen Theaterwissenschaftsstudenten der Bochumer Ruhr-Universität auf eine eigene Suche nach der Möglichkeit von Erfahrung, der Artikulation ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen und dem Ort, an dem sich (zusammen) leben lässt. Sie treffen dabei auf einen Chor der Alten, der sich dem Dialog der Generationen stellt. Welche Geschichte brauchen wir für welche Zukunft?

Premiere: 13.12.2010 in den Kammerspielen des Bochumer Schauspielhauses

Chor der Studentinnen und Studenten: Getoara Agaj, Mareike Bensel, Carolina Dörrich, Willi Günther, Elli Janik, Anna-Lena Klapdor, Anastasija Kübler, Nicole Malige, Jan Möller, Tilman Oestereich, Sebastian Radermacher, Philipp Rose, Sven Stephani, Denise Stöcker, Manuel Zauner, Fynn Zinapold, Chor der Alten: Dieter Albert, Manfred Flimm, Anneliese Jarchow, Ingrid Urbainsky, Inszenierung: kainkollektiv, Textfassung: Ulrike Haß

Next Generation ist ein Projekt von Schauspielhaus Bochum, Schauspiel Essen, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen. Partner: Deutschlandradio Kultur.